Solidaritätskundgebung für die Ukraine im Kreishaus
Solidaritätskundgebung für die Ukraine im Kreishaus

Kreis Offenbach - Der Kreis Offenbach setzt ein Zeichen gegen den Krieg und die Invasion russischer Truppen in der Ukraine. „Nach dem Einmarsch des Militärs und den Luftangriffen auf die Ukraine wollen wir unsere Solidarität mit den Menschen bekunden, den Opfern des Krieges gedenken und uns für Frieden einsetzen“, sagt Landrat Oliver Quilling. Gemeinsam mit Kreistagsvorsitzendem Volker Horn hielt er am Mittwoch, 2. März 2022 gegen 17:00 Uhr eine Mahnwache und einer Friedenskundgebung auf den Platz vor dem Kreishaus in der Werner-Hilpert-Straße 1 in Dietzenbach ab.

„Es ist wichtig, dass wir zusammenstehen und gemeinsam Stärke zeigen. Das militärische Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin ist ein schwerwiegender Verstoß gegen das Völkerrecht. Damit hat er die Sicherheitsarchitektur Europas verletzt und die Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit von Helsinki sowie das Minsker Abkommen ad adsurdum geführt“, so der Landrat. „Die Grenzen der Staaten sind unverletzlich. Wir müssen verhindern, dass Putin die Souveränität der Ukraine missachtet und die Geschichte zurückdreht, in dem er die früheren Satellitenstaaten der einstigen UdSSR wie ein Feldherr zurückerobert.“

Verschiedene Organisationen, der Kreisausländerbeirat, Friedensinitiativen, Kirchen und Religionsgemeinschaften haben dem Kreis Offenbach ihre Unterstützung zugesichert und die Teilnahme an der Mahnwache angekündigt. „Wir wollen für uns für ein friedliches Miteinander, für Rechtsstaatlichkeit und unsere gemeinsamen demokratischen Werte einsetzen. Die Menschen in der Ukraine sollen mit Blick auf die großen Protestbewegungen in deutschen Städten – wie am Montag etwa mit 150.000 Menschen in Köln – spüren, dass sie im Kampf gegen Putins Militär nicht allein sind und dass ihr Engagement für den Frieden am Ende ein Gewinn für alle sein wird“, sagt Landrat Oliver Quilling.

Ähnliche Kundgebungen fanden auch in Seligenstadt, Rodgau, Dietzenbach und anderen Städten im Kreis Offenbach statt. Tausende von Menschen im ganzen Kreisgebiet setzten dabei ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg in Europa. Auch viele Vereine und Personen des öffentlichen Lebens schlossen sich den Aufrufen an und hielten Reden auf den Mahnwachen. In einigen Städten wurde bereits damit begonnen, Hilfslieferungen zu sammeln und in die umkämpften Gebiete der Ukraine zu transportieren.


x